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Hans zu Anti-Rassismus-Demos: Teils „vollkommen fahrlässiges“ Verhalten

Kein Abstand

Foto: CDU Saar

Saarbrücken. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat in einem Interview mit der „Welt“ Stellung bezogen zu den weltweiten Anti-Rassismus-Demonstrationen, die durch den gewaltsamen Tod des US-Amerikaners George Floyd ausgelöst wurden. Er kritisierte, dass teils die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden.

Zwar teile Hans das Anliegen der Demonstranten, jedoch müssten auch bei solchen Veranstaltungen die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Er warnt davor, dass wenn sich Menschen „vollkommen fahrlässig verhalten„, sie damit sowohl sich als auch andere gefährden würden.

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Die Veranstalter sollen nach Hans zukünftig in die Pflicht gezogen werden, um die Einhaltung der Corona-Maßnahmen sicherzustellen. „Wenn sie das nicht tun oder zusichern können, sollte man ihnen die Demonstrationen in dieser Form nicht mehr genehmigen,“ so der Saar-Politiker gegenüber der „Welt“.

Wichtig sei es für Hans, Bilder wie von der Veranstaltung am vorletzten Wochenende, bei der fast 3.000 Teilnehmer vor der Congresshalle gegen Rassismus demonstriert hatten, zu vermeiden. Hierfür bringt er beispielsweise bewegte Aktionen ins Gespräch, da diese die Corona-Regeln deutlich einfacher einhalten können.

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