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Deutlicher Preisanstieg bei Obst und Gemüse wegen Corona

Auch Fleisch- und Milchprodukte teuerer

Symbolfoto

Saarbrücken. Die Preise für Obst und Gemüse sind im Saarland aufgrund der Corona-Pandemie stark gestiegen. So sind beispielsweise die Preise für Tomaten im Vergleich zum Vorjahr um fast 27 Prozent gestiegen, meldet das Statistische Landesamt.

Auch für anderes Gemüse und Obst muss tiefer in die Tasche gegriffen werden: Orangen sind um über 18 Prozent teurer, Äpfel etwa 16 Prozent und die Preise für Paprika sind um über 14 Prozent gestiegen. Üblicherweise sinken zu dieser Jahreszeit die Preise für diese Lebensmittel.

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Der saarländische Bio-Großhandel bestätigte die Beobachtungen des Statistischen Landesamtes. Vor allem betroffen sind Obst- und Gemüsesorten, die per Hand gepflückt werden müssen oder aus dem Ausland importiert werden. Denn insbesondere bei Letzterem ist die Corona-Krise spürbar, denn auch in den südlichen Hauptanbaugebieten gelten strenge Hygieneregeln, die hohe Kosten verursachen. Auch fehlen diesen Ländern genauso wie Deutschland Erntehelfer.

Ebenfalls konnte ein Preisanstieg bei Fleisch- und Milchprodukten festgestellt werden. Diese sind laut Theresia Weimar-Ehl nicht nachvollziehbar, da aufgrund fehlender Abnahme aus der Gastro-Branche und Einbrüchen beim Export eigentlich ein Überschuss vorliegt. Da die Preise bei den Erzeugern gesunken sind, sollten auch die Preise für den Verbraucher sinken, jedoch konnten Preissteigerungen von zehn Prozent festgestellt werden.

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Bei einer Fleischsorte lässt sich der Preisanstieg zumindest erklären: Da in China die Schweinepest aufgetreten ist, importiert das Land derzeit verstärkt ausländisches Schweinefleisch, was die Preise hierzulande teils massiv steigen lässt.

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