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Lothringer (65) von Bundespolizist auf den Boden gedrückt und fixiert

Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht!

Symbolfoto

Saarbrücken. Am Grenzübergang Goldene Bremm kam es zu einem Zwischenfall zwischen einem Bundespolizisten und einem 65-jährigen Franzosen. Hierbei wurde der Lothringer, der einen Kiosk an der deutsch-französischen Grenze besuchte, von dem Bundespolizisten aus dem Kiosk gezogen, auf den Boden gedrückt und dort fixiert.

Der Mann aus Stiring-Wendel wollte in dem Kiosk seinen Lottoschein abgeben. Hierbei wurde er von einem Bundespolizisten verfolgt, ohne einen Mund-Nase-Schutz angesprochen und letztlich gepackt. Weiteren Bundespolizisten gelang es, die Situation zu beruhigen.

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Aufgrund des Vorfalls hat der Betreiber des Kiosks eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Bundesinnenministerium eingereicht. Zusätzlich zu der schriftlichen Beschwerde wurde ein Video der Überwachungskamera ebenfalls eingereicht. Der Kioskbetreiber bezeichnet den Vorfall in der Dienstaufsichtsbeschwerde als brutal und skandalös und sieht ein solches Verhalten – 35 Jahre nach Schengen – als nicht hinnehmbar.

Der Mann gab zu, dass er vor dem Vorfall die Grenzkontrollen teils ignoriert habe und nicht sofort den Anweisungen der Bundespolizisten gefolgt sei. Der 65-jährige Lothringer hat nach SR-Informationen inzwischen einen Rechtsanwalt aus Saarbrücken in dem Fall eingeschaltet. Dieser sieht keinen ersichtlichen Grund für das übermäßig aggressive Verhalten des Bundespolizisten. Ihm zufolge müsse der Sachverhalt sowohl straf- als auch dienstrechtlich aufgearbeitet werden.

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Die Bundespolizei bestätigte, dass es zu einem Vorfall im Umfeld der Grenzkontrollen gekommen ist, jedoch bezog nicht weiter Stellung. Zunächst wolle man das Video der Überwachungskamera prüfen.

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