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Gericht weist Klage gegen Bordellschließungen zurück

Prostitutionsstätten

Symbolfoto

Saarlouis. Die saarländischen Bordelle müssen weiterhin geschlossen bleiben. Dies hat das Oberverwaltungsgericht des Saarlandes in Saarlouis entschieden. Die Klage eines Bordellbetreibers gegen die Schließung von Prostitutionstätten wurde zurückgewiesen (wir hatten zuletzt hier berichtet).

Am Donnerstag teilte das Gericht mit, dass das Betriebsverbot weiterhin erforderlich und verhältnismäßig sei. Die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten sowie die Kontrolle von Hygienevorgaben sei nach Einschätzung des Gerichts „bei realistischer Betrachtung nicht zu gewährleisten„.

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Dem vermeintlichen Eingriff in die Grundrechte des Bordellbetreibers aus Saarlouis stellt das Gericht das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, genauer Artikel 2, Absatz 2, entgegen. Hierin ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit festgehalten, welches das Gericht als vorrangig bewertete.

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