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Landgericht Saarbrücken: Urteil gegen „Sauwasen-Schläger“

Versuchter Totschlag

Symbolfoto

Saarbrücken. Das Landgericht Saarbrücken hat ein Urteil gefällt im Prozess gegen mehrere Personen, die an einer Schlägerei auf der Sauwasen bei Köllerbach beteiligt waren. Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung wurden zwei der Angeklagten jetzt schuldig gesprochen.

Das Landgericht Saarbrücken setzte das Strafmaß der beiden Schuldigen auf viereinhalb beziehungsweise drei Jahre Gefängnis. Ein dritter Angeklagter wurde der schweren Körperverletzung schuldig gesprochen und erhielt neun Monate auf Bewährung.

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Die Vorwürfe der Anklageschrift sah die Große Strafkammer als weitestgehend erwiesen an. Der Haupttäter Waldemar R. (23) soll demnach dem Opfer Benedikt H. (24) ohne Vorwarnung ins Gesicht geschlagen und H. daraufhin in Kooperation mit einer gewaltbereiten Gruppe mittels weiterer Schläge über das Gelände getrieben haben.

Die Täter flohen nach der Tat in ein Waldgebiet, wohin sie H. verfolgte. Dort konnte er den Haupttäter ausfindig machen, der ihn daraufhin wieder schlug und zu Fall brachte. Auf dem Boden war H. mit Fußtritten in Kopf und Rumpf traktiert worden und durch den Mittäter Christian B. sei dem Opfer eine volle Bierflasche am Kopf zerschlagen worden. Im Urteil heißt es, dass die Täter den Tod von Benedikt H. billigend in Kauf nahmen.

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