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Verkehrsminister fordern 2,5 Milliarden Euro für den ÖPNV vom Bund

Klimaziele seien in Gefahr

Symbolfoto

Saarbrücken. Um nach der Coronakrise noch einen funktionierenden ÖPNV zu haben, muss die Bundesregierung beim geplanten Konjunkturpaket 2,5 Milliarden Euro für den ÖPNV bereitstellen. Das forderte die Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger.

„Damit die Klimaziele und die Verkehrswende realistisch bleiben, muss sich der Bund an einem Rettungsschirm für den ÖPNV beteiligen. Das Konjunkturpaket muss ein dickes Mobilitätspaket beinhalten.“ Rehlinger äußerte sich nach einer Telefonkonferenz aller 16 Länderverkehrsministerien, die sich mit einem Beschluss einhellig hinter diese Forderung stellten.

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In der kommenden Woche will die Bundesregierung über ein Konjunkturpaket zur Abfederung der finanziellen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie beraten. Die Coronakrise hat zu einem Einbruch der Fahrgastzahlen von 70 bis 90 Prozent geführt, so die Ministerkonferenz.

Rehlinger warnte: „Wenn der Bund nicht hilft, sehen wir das Sterben einer ganzen Branche und werden es schwer haben, den ÖPNV überhaupt wieder auf die Beine zu bekommen. Das Erreichen der Klimaziele Deutschlands wäre dann in Gefahr.“

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Bereits Mitte des Monats hatten die Verkehrsminister der Länder einen Rettungsschirm für die durch die Corona-Krise stark in Mitleidenschaft gezogene Branche gefordert. Wir hatten hier darüber berichtet.

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