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Freitags jetzt eine Stunde weniger Fluglärm im Nordsaarland und der Westpfalz

Absprache mit US-Streikräften

Symbolfoto

Losheim/Kaiserslautern. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurde sich in Absprache mit den US-Streitkräften in Deutschland auf eine Verringerung des militärischen Fluglärms im Nordsaarland und in der Westpfalz geeinigt. Im konkreten Fall geht es hierbei um eine Stunde pro Woche.

Demnach wollen die US-Streitkräfte ihre Flüge in den Gebieten freitags bereits ab 12 Uhr einstellen. Bisher wird an Freitagen erst ab 13 Uhr der Flugbetrieb eingestellt. Bereits ab diesem Freitag soll diese Änderung in Kraft treten. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans zeigte sich erfreut über diese Nachricht und sagte, dass dies die Menschen im Nordsaarland entlasten würde.

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Kritik kommt von den Linken als auch von den Grünen. Die Linksfraktion im saarländischen Landtag zeigte sich enttäuscht angesichts nur unwesentlicher Reduzierung des Fluglärms. Die Linken-Abgeordnete Barbara Spaniol betont, dass es im Saarland überdurchschnittlich viel Fluglärm gebe. Sie meint, dass sich die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) nicht gegen die USA durchgesetzt hätte.

Auch der Bundestagsabgeordnete und Landeschef der Grünen Markus Tressel kritisiert den Kompromiss aus dem Verteidigungsministerium. Er fordert spürbare Verbesserungen beim Fluglärm und verweist darauf, dass der Übungsluftraum über Teilen des Saarlandes und der Westpfalz im vergangenen Jahr 225 Tage aktiv gewesen sei und damit die aktivste Übungszone Deutschlands gewesen ist.

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