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Bordellbetreiber stellen Antrag gegen Corona-Maßnahmen

Eilantrag beim Oberverwaltungsgericht

Symbolfoto

Saarlouis. Im Zuge des Corona-Shutdowns wurden auch die zahlreichen saarländischen Bordelle geschlossen. Aber während andere „körpernahe Dienstleister“, wie etwa Massagestudios oder Friseure wieder öffnen dürfen, liegen für Prostitutionsstätten bisher noch keine Pläne zur Wiedereröffnung vor.

Die saarländischen Bordellbetreiber wehren sich nun gegen diese Ungleichbehandlung mit einem Normenkontrollantrag beim Oberverwaltungsgericht des Saarlandes. In einem Eilverfahren soll geklärt werden, ob das Verbot der Einbringung sexueller Dienstleistungen als auch der Ausübung des Prostitutionsgewerbes nach Paragraf 7 Absatz 3 der aktuellen Corona-Verordnung weiterhin gültig ist.

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Laut den Bordellbetreibern sei das vollständige Verbot von Prostitution ein entscheidender Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit als auch hinsichtlich des Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht nachvollziehbar. Die Betreiber argumentieren, dass ihr Gewerbe durch die Einführung von Schutz- und Hygienekonzepten keine höhere Infektionsgefahr besäßen als beispielsweise Friseure oder Nagelstudios, die unter Einhaltung der Hygieneanforderungen wieder für Kunden öffnen dürfen.

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