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Reisewarnung soll zum 15. Juni aufgehoben werden

Für 31 Länder

Symbolfoto

Berlin. Auch wenn es sich nicht so anfühlt, aber die Sommerferien stehen vor der Tür. Im Saarland beginnen sie beispielsweise am 6. Juli, also etwa in sechs Wochen, in anderen Bundesländern bereits in vier Wochen. Laut einem Bericht der dpa wird nun geplant, die weltweite Reisewarnung zumindest teilweise aufzuheben.

Bereits in der vergangenen Woche gab es Spekulationen, ob in Koordination mit anderen europäischen Ländern die Reisewarnung entschärft werden kann (wir hatten hier darüber berichtet). Nun hängt alles vom Verlauf der Corona-Pandemie ab, ob bereits ab dem 15. Juni wieder in 31 europäische Länder verreist werden darf, wie es die Bundesregierung derzeit plant.

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Die dpa berichtet von einem Eckpunktepapier der Bundesregierung, dass möglicherweise bereits morgen verabschiedet werden könnte. Demnach sollen wieder Reisen in die 26 EU-Partnerländer sowie Großbritannien, Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz möglich werden.

In dem Entwurf heißt es, dass die Wiederbelebung des Tourismus wichtig sei für Reisende, die deutsche Reisewirtschaft als auch die Wirtschaft in den Urlaubsländern wichtig. Die Reisewarnung soll demnach durch Reisehinweise ersetzt werden, die die Risiken individuell für die einzelnen Länder angeben sollen.

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Den Urlaubsländern rät die Bundesregierung die Einführung der bereits in Deutschland bekannten Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche, über selbiger die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus wieder verschärft werden. Auch werden klare und umsetzbare Sicherheitskonzepte von den einzelnen Ländern verlangt.

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