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Nach Rassismusvorwürfen: Saarlouiser Apothekenbesitzerin entschuldigt sich

Anstößige Schrifttafeln

Quelle: privat

Saarlouis. Die Schaufenster-Deko der Saarlouiser Glocken-Apotheke ist in die Kritik geraten wegen vermeintlich rassistischen Ausdrücken auf Schrifttafeln, auf denen „Saarlouiser Mundart“ abgebildet ist (wir hatten hier berichtet). Gegenüber SOL.de hat sich die Besitzerin der Apotheke nun entschuldigt.

Es sei nie ihre Absicht gewesen, irgendeinen Menschen zu diskriminieren oder rassistisch anzugreifen, so die Apothekerin. Der Vorfall tue ihr „unglaublich Leid und weh“. Die Reaktionen auf die Schaufenster-Dekoration in den sozialen und lokalen Medien habe sie sehr bewegt.

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Unverständnis zeigte die Apothekenbesitzerin gegenüber dem Saarlouiser Oberbürgermeister Peter Demmer (SPD) und dem Integrationsbeirat der Stadt. Beide hätten zunächst Statements in den sozialen Medien veröffentlicht, bevor mit der Apotheken-Besitzerin am Montag persönlich gesprochen wurde.

Die anstößige Schaufensterdekoration sei laut Angaben der Besitzerin bereits vor fünf Jahren ausgestellt gewesen, jedoch ohne die negative Resonanz aus der Bevölkerung. Die Besitzerin vermutet, dass viele Bürger aufgrund der Corona-Krise derzeit besonders „dünnhäutig“ seien und allgemein sensibler für Rassismus sind als nach vor fünf Jahren.

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