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Lkw-Unfall in der Pfalz sorgt für Bahnchaos auch im Saarland

ICE-Halt in Saarbrücken entfällt

Quelle: Polizeipräsidium Westpfalz

Frankenstein. Ein Verkehrsunfall im pfälzischen Frankenstein hat Auswirkungen auf den saarländischen Zugverkehr. Bereits gestern Nachmittag wurde bei einem Lkw-Unfall zwischen Frankenstein und Weidenthal eine Brücke beschädigt.

Der Lastwagen hatte einen Bagger geladen. Als der Fahrer gegen 16 Uhr bei Frankenstein unter der Brücke durchfuhr, streifte er mit dem Schaufelbagger die Eisenbahnbrücke. Die maximale Durchfahrtshöhe beträgt vier Meter, der Sattelschlepper mitsamt dem Bagger war höher. Am Schaufelarm des Baggers und an der Metallkonstruktion der Brücke entstand Sachschaden. Der Schaden könnte mehrere zehntausend Euro betragen. Die genaue Schadenshöhe steht nicht fest.

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Weil Hydraulikschläuche am Bagger beschädigt waren, lief Betriebsflüssigkeit aus. Die Feuerwehr war im Einsatz. Die Bundesstraße 39 und die Bahnstrecke zwischen Kaiserslautern und Neustadt an der Weinstraße waren bis in die Abendstunden gesperrt. Ein Statiker inspizierte das Brückenbauwerk. Bundesstraße und Schiene konnten gegen 21 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben werden. Die Bahnstrecke ist wegen des Unfalls aktuell nur eingleisig befahrbar.

Laut Angaben der Deutschen Bahn werden aufgrund der Brückenschäden alle Fernverkehrszüge weiträumig umgeleitet. Geplant ist jedoch, dass die Brückenschäden bis zum Nachmittag behoben sind.

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Dadurch kann es zu Verspätungen bis zu 80 Minuten kommen. Darunter leidet unter anderem die ICE-Verbindung Frankfurt-Paris, die auch über Saarbrücken führt. Auf dieser Strecke sollen deshalb die Halte in Kaiserslautern, Saarbrücken und Forbach vorerst entfallen. Ebenfalls kann es zu Verzögerungen im Regionalverkehr kommen.

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