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Missbrauch behinderter Jungen: Logopäde muss mehr als elf Jahre in den Knast!

Zusätzlich lebenslanges Berufsverbot

Symbolfoto

Würzburg. In einem der schlimmsten bekannten Missbrauchsfälle in Bayern ist nun ein Urteil gefällt worden. Vor dem Landgericht Würzburg wurde ein 38-jähriger Logopäde zu elf Jahren und vier Monaten Haft wegen schwerem sexuellen Missbrauch verurteilt. Zusätzlich wurde ein lebenslanges Berufsverbot ausgesprochen.

Der 38-jährige hatte bereits Anfang März gestanden, dass er sich jahrelang an behinderten Jungen vergangen habe. Laut Angaben der Ermittler fanden zahlreiche Übergriffe in zwei Würzburger Kitas statt, in denen der Sprachtherapeut tätig war. Insgesamt wird von mehr als 60 Fällen des massiven sexuellen Missbrauchs gesprochen.

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Die Taten des 38-jährigen wurden zusätzlich von ihm gefilmt und zur Verbreitung ins Darknet gestellt. Hierüber kamen die Ermittler dem Mann auf die Spur. In der Wohnung des Deutschen wurden knapp 23.000 Dateien mit Missbrauchsinhalten sichergestellt.

Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig. Die Anklage hatte ursprünglich 13 Jahre und 9 Monate Haft, Berufsverbot und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Die Verteidigung forderte eine Freiheitsstrafe von neun Jahren und acht Monaten. Ein psychiatrisches Gutachten attestierte dem 38-jährigen volle Schuldfähigkeit, er wird jedoch als therapierbar beschrieben.

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