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Corona-Demo am Staatstheater abgesagt wegen Angst vor Gewalteskalation

Gegendemonstranten wehren sich gegen die Vorwürfe

Symbolfoto

Saarbrücken. Die eigentlich für morgen Samstag, den 23. Mai, geplante Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen am Saarbrücker Tbilisser Platz wurde abgesagt. Zu groß sei die Angst vor einer Auseinandersetzung mit Gegendemonstranten.

„Die Bedrohungslage hat sich extrem verschlechtert,“ heißt es in einem Facebook-Post der Veranstalterin Marion Ritz-Valentin. Sie verweist auf drei Schwerverletzte bei einer Demontration in Stuttgart gegen die Corona-Maßnahmen am vergangenen Samstag.

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Man habe gestern erfahren, dass vier Gruppieren zu Gegendemonstrationen aufgerufen hätten. Laut dem Facebook-Post schätzt die Polizei, dass eine „friedliche Durchführung [des] Grundrechte Flashmops“ nicht möglich. Weiter heißt es in dem Post wörtlich:

„Wir fürchten einen gewalttätigen Konflikt und möchten vor allen Dingen den eindringlichen Appell an alle Medien richten, mit der Hetzerei gegen uns Demonstranten sofort aufzuhören und uns statt dessen als das zu zeigen, was wir sind: Friedliche Bürgerinnen und Bürger mit einem berechtigten Anliegen. Wir brauchen eine friedlichere Form der Auseinandersetzung.“

Marion Ritz Valentin in einem Facebook-Beitrag vom 20. Mai

Die Gegendemonstranten wehren sich gegen die Vorwürfe seitens der Veranstalterin. In einem Facebook-Post von „Blockade Saar“ wird die Unterstellung von Gewalt als „einfach nur zynisch“ bezeichnet. Im Gegenzug werfen sie den Veranstaltern der Demo gegen die Corona-Maßnahmen keine klare Abgrenzung zu Neonazis, Impfgegnern und Esoterikern vor.

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Obwohl die Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen abgesagt wurde, soll die Gegenkundgebung dennoch vor dem Staatstheater stattfinden. Hierbei soll für Solidarität mit den Erkrankten und den Beschäftigten im Gesundheitswesen demonstriert werden.

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