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Missbrauch am UKS: Hinweise lagen schon früher als bisher bekannt vor!

Schon seit 2010 Hinweise!

Quelle: atreyu

Homburg. Im Missbrauchsskandal am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg wurden neue Details aus dem Untersuchungsauschuss bekannt. Demnach habe es bereits langer als bisher bekannt Hinweise auf pädophile Neigungen bei dem inzwischen verstorbenen Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie gegeben.

So sollen bereits 2010 während einer Oberarztbesprechung mutmaßliche Übergriffe angesprochen worden sein. Demnach habe ein Kollege des Assistenzarztes Matthias S. von Beschwerden über diesen berichtet. S. soll ohne eine weitere Person auffällig lange körperliche Untersuchungen in den Räumen von Kindern durchgeführt haben.

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Obwohl in der Oberarztrunde dies als Hinweis auf einen potentiellen sexuellen Übergriff gewertet wurde, ist nichts unternommen worden. In einer Art „stillem Einvernehmen“ wurde die Sache nicht weiter verfolgt, mit Verweis auf die Unschuldsvermutung.

Ebenfalls berichtet wurde von einem Vorfall im Jahre 2011, bei dem Matthias S. ein Kind, dass sich einer Untersuchung verweigerte, von einer Liege stieß, dem Kind den Mund zu hielt und darauf folgend untersuchte. Dieser Vorfall sei von der Krankenschwester, die hiervon im Untersuchungsausschuss berichtete, bis zur Pflegedienstleitung gemeldet worden, jedoch wurden auch in diesem Fall keine Schritte zur Aufklärung unternommen.

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Foto-Quelle: Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

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