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Trotz Corona gute Auftragslage: Bau von 210 Wohnungen im Saarpfalz Kreis genehmigt

Bau-Tarifrunde startet

Quelle: IG BAU

Homburg. Wegen der Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen kämpfen viele Branchen gegen massive Umsatzrückgänge, wie beispielsweise die Metall- und Elektroindustrie (wir berichteten hier). Die Baubranche scheint bislang verschont geblieben zu sein, denn im letzten Jahr wurden im Saarpfalz Kreis 210 Anträge für Neubauten genehmigt.

Die vollen Auftragsbücher stärken der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) den Rücken bei ihren bereits begonnenen Tarifverhandlungen, die am 19. Mai in die nächste Runde gehen. Neben einer deutlichen Lohnerhöhung fordert die Gewerkschaft auch die Bezahlung der Anfahrtswege, denn diese werden immer länger.

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In einem Interview mit CityRadio Homburg erklärte der stellvertretende Regionalleiter der IG BAU Rheinland-Pfalz/Saar, Thomas Kreten, dass Bauarbeiter aus dem Saarland teilweise bis ins Rhein-Main- und Rhein-Neckar-Gebiet reisen müssen – und das täglich. Für diese Fahrten fordert die Gewerkschaft nun eine finanzielle Entschädigung in den laufenden Tarifverhandlungen.

Vollständig geht die Corona-Krise aber dann doch nicht an der Baubranche vorbei. So ist es aufgrund der aktuellen Abstands- und Hygieneregeln derzeit nicht möglich, mit voll besetzten Bullis auf die Baustellen zu fahren. Denn eine längere Fahrt mit 9 Personen in einem Fahrzeug ist mit Hinblick auf den Infektionsschutz nicht vertretbar. „Nach Möglichkeit sollte man dann die Fahrt mit dem eigenen Pkw auf die Baustelle antreten,“ so Kreten.

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Das Interview mit Thomas Kreten von der IG BAU könnt ihr auch als Podcast nachhören:

Hier klicken um CityRadio Homburg zu hören.

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