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Keine weitere Lohnfortzahlung für Eltern

Öffnung von Schulen und Kitas

Symbolfoto

Berlin. Entgegen der Ankündigung der Bundesregierung soll es nun doch keine weitere Lohnfortzahlung für Eltern geben, die wegen fehlender Kinderbetreuung nicht arbeiten können. Bisher konnten Eltern aufgrund der geschlossenen Schulen und Kitas 67 Prozent ihres Lohns vom Staat erhalten.

Als Grund nennt das Bundesarbeitsministerium die schrittweise Öffnung von Kitas und Schulen in der Bundesrepublik. Kritik gegen die Entscheidung kommt von der Arbeitskammer Saarland als auch von den Linken. Sie fordern, dass die Lohnfortzahlung so lange weitergeführt wird bis zur vollständigen Öffnung von Grundschulen und Kindertagesstätten.

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Der Hauptgeschäftsführer der AK Saarland, Thomas Otto, warnt davor, dass Eltern herbe Einkommensverlusten verkraften müssen, da zahlreiche Menschen weiterhin für die Betreuung ihrer Kinder zuständig sind und deshalb nicht zur Arbeit gehen können.

Leinöl ausgetreten

Bei einem Tanklasterunfall musste diese Woche die L149 voll gesperrt werden. Hier seht ihr auch ein exklusives Video des Unfalls.

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Der Fraktionsvorsitzende der Linken im deutschen Bundestag, Dietmar Bartsch, befürchtet, dass Kinder, Frauen und insbesondere Alleinerziehende zu den Verlieren der Corona-Krise werden. Die Entscheidung der Bundesregierung nennt er einen Skandal. Jochen Flackus, der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag, spricht von einer nicht hinnehmbaren sozialen Härte.

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