Anzeige:

IHK geht von 15 Prozent Wirtschaftsschrumpfung im Saarland aus

Wegen Covid-19

Symbolfoto

Saarbrücken. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) rechnet damit, dass die saarländische Wirtschaft wegen der Corona-Krise um 15 Prozent schrumpfen wird. Demnach wäre das Saarland deutlich stärker von dem „Corona-Shutdown“ betroffen als andere Bundesländer.

Als Hauptgrund nennt die IHK die starke Orientierung auf den Export der Saar-Wirtschaft. Da die Handelspartner im Ausland ebenfalls von der Corona-Krise betroffen sind, brechen den saarländischen Unternehmen Absatzmärkte weg. Auch der Binnenkonsum sei nach IHK-Angaben aufgrund hoher Arbeitslosenzahlen und Kurzarbeit derzeit schwach.

:Anzeige:

Darunter leiden auch die saarländischen Kommunen, die stark von der Gewerbesteuer abhängig sind. Da durch den Corona-Stillstand mehr Branchen betroffen sind als in der Finanzmarktkrise, in der das Bruttoinlandsprodukt des Saarlandes um 10,6 Prozent gefallen ist, rechnet die IHK mit noch größeren Auswirkungen auf die saarländische Wirtschaft.

Die IHK fordert deshalb nun wirtschaftspolitische Maßnahmen. Beispielsweise könnten die Kommunen entschuldet werden, um Infrastrukturinvestitionen zu ermöglichen. Auch steuerliche Entlastungen im privaten Konsum bringt der IHK Präsident Hanni Dornseifer nach „SR“-Informationen ins Spiel.

:Anzeige:

Deutschlandweit geht die Bundesregierung von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von 6,3 Prozent aus, die EU-Kommission spricht sogar von einem Minus von 6,5 Prozent aus.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*