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ÖNPV in der Krise: Rehlinger fordert Milliarden vom Bund

Einbruch der Fahrgastzahlen

Quelle: Clic (CC BY-SA 4.0)

Saarbrücken. Zu den großen Verlieren der Corona-Krise gehört der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV). Die Zahl der Fahrgäste ist massiv eingebrochen und damit einhergehend sinken die Einnahmen in den Keller. Die Verkehrsminister der Bundesländer fordern deshalb Unterstützung vom Bund für die Branche.

Auch im Saarland ist die Lage diesbezüglich dramatisch. Allein die Saarbahn GmbH habe demnach etwa 1,5 Millionen Euro weniger eingenommen als ursprünglich geplant, für den gesamten saarländischen ÖPNV haben die Finanzlöcher ein Volumen von 5 Millionen Euro. Die Branche rechnet jedoch damit, dass diese Zahl bis zum Ende des Jahres noch steigt.

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Die saarländische Wirtschafts- und Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) fordert deshalb bundesweit fünf bis sieben Milliarden Euro von der Bundesregierung zur Unterstützung des Öffentlichen Nahverkehrs. Aber auch der Vertrauensverlust in der Bevölkerung ist ein wichtiges Thema für die Branche. Es wird betont, dass auch in Bus und Bahn die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden können.

Im dieses Vertrauen wieder zu gewinnen werden Abo-Kunden im Mai und Juni weniger stark zur Kasse gebeten. Auch investieren die Unternehmen in Desinfektionsmaßnahmen sowie Schutzausrüstung. Eine Informationskampagne soll zusätzlich deutlich machen, dass der Sicherheitsgedanke Priorität hat.

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Foto-Quelle: Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

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