Anzeige:

Massive Umsatzeinbrüche im saarländischen Einzelhandel

Bis zu 50 Prozent

Symbolfoto

Saarbrücken. Obwohl die schrittweise Wiederöffnung des Einzelhandels angelaufen ist, kommt bei den Menschen keine richtige Kauflaune auf. Im Saarland leiden die Einzelhändler deshalb über massive Umsatzeinbrüche, teilweise von bis zu 50 Prozent. Seitens des Handelsverbands Saar wird deshalb ein staatlicher Rettungsfond gefordert.

Auch das Ausbleiben von französischen und luxemburgischen Kunden aufgrund der Grenzkontrollen im Schengenraum macht dem saarländischen Einzelhandel zu schaffen, so der Hauptgeschäftsführer des Handesverbands Saar Fabian Schulz. „Das Fehlen der französischen und luxemburgischen Kunden macht sich ganz stark bemerkbar,“ sagte Schulz dem „SR“.

:Anzeige:

Die Umsatzrückgänge gehen so weit, dass sie bereits für zahlreiche Geschäftsaufgaben im Saarland verantwortlich sind. Hierbei handelt es sich laut Schulz nicht nur um Geschäfte, die bereits vor der Corona-Pandemie angeschlagen waren, sondern auch um Einzelhändler, die aufgrund der aktuellen Lage ihren Ruhestand vorgezogen haben.

Um die Lage für den saarländischen Einzelhandel zu entspannen fordert Schulz neben einem staatlichen Rettungsfond für die Branche auch einen Bürokratieabbau, um die Attraktivität für Neugründungen zu erhöhen. Zudem bringt Schulz das Thema Steuererleichtungen ins Gespräch.

:Anzeige:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*