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Landesregierung beschließt größere Gruppen in Notbetreuung

Bis zu 10 Kinder pro Gruppe

Symbolfoto

Saarbrücken. Die saarländische Landesregierung hat beschlossen, dass künftig wieder bis zu zehn Kinder pro Gruppe in den Kitas im Saarland betreut werden dürfen. Dies sind doppelt so viele wie bislang möglich waren. Zusätzlich sollen nun alle Vorschulkinder die Kindertagesstätten wieder besuchen können.

Die Nachfrage nach der im Zuge der Kita-Schließungen eingeführte Notbetreuung ist nach der Ausweitung dieser stark gestiegen. So werden laut dem saarländischen Bildungsministerium mit 5.518 Kindern etwa doppelt so viele Kinder in den Kindertagesstätten betreut als noch vor knapp zwei Wochen. Die Zahl der Kinder, die die Notbetreuung in Schulen in Anspruch nehmen, ist von 352 am 24. April auf inzwischen 1.854 gestiegen.

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Bereits jetzt sei an manchen Orten die Kapazitätsgrenze der Notbetreuung erreicht, weshalb nun die Gruppengröße nach einem Vorschlag der saarländischen Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) erhöht wurde. Dennoch wird auf die weitere Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften hingewiesen.

Mit Hinblick auf die Scharnierfunktion der Kitas beim Eintritt in die Grundschule sollen zusätzlich kurzfristig alle Vorschulkinder wieder in die Kitas gehen dürfen. Dort sollen sie sich auf den neuen Lebensabschnitt in der Grundschule gebührend vorbereiten.

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