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Kündigung von rechtsextremem Lehrer rechtens

Nach Klage gegen Entlassung

Symbolfoto

Saarbrücken. Ein saarländischer Lehrer, der gegen seine Entlassung Klage eingereicht hatte, hat nun vor Gericht verloren. Der ehemaligen Erdkunde- und Sportlehrer wird zur rechtsextremen Szene im Saarland gezählt.

Der Gymnasiallehrer soll sich unter anderem im Internet Waffen besorgt haben und mit Mitgliedern der AfD im Saarpfalz-Kreis verkehrt haben. Auch im Wahlkampf soll der Lehrer die Alternative für Deutschland unterstützt haben. Zusätzlich fanden Ermittler auf dem PC des Mannes belastendes Material.

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Bereits seit 2015 war der seit 2009 im Staatsdienst befindliche Mann nicht mehr im Schuldienst tätig, da er für ungeeignet erachtet wurde. Daraufhin wurde er in das saarländische Bildungsministerium versetzt.

Während der Befragung des ehemaligen Lehrers wurde vor Gericht die rassistische Weltsicht des Mannes deutlich. Nun wurde entschieden, dass die Entlassung des Mannes rechtens ist. Demnach ist nach Auffassung der Richter eine Anstellung des Mannes durch das saarländische Bildungsministerium „untragbar“.

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