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Ausgangssperre in Frankreich gelockert

Weiterhin Einreisebschränkungen

Metz. Mit dem heutigen 11. Mai heißt es für viele Franzosen: Aufatmen. Grund dafür ist die vorsichtige Lockerung der Corona-Maßnahmen in unserem Nachbarland. Hierbei gelten jedoch regionale Unterschiede, wie wir bereits hier berichtet haben.

Da die Region Grand Est mit unserem Nachbardépartement Moselle als Rot eingestuft ist, müssen die Bewohner dieser Region noch etwas länger auf deutliche Lockerungen warten. Zwar dürfen diese jetzt – nach 55 Tagen Ausgangssperre – wieder nach draußen ohne Passierschein, aber ohne triftigen Grund sich nicht weiter als 100 Kilometer von ihrem Wohnort entfernen.

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Auch wurde den Bewohnern der „roten Zonen“ empfohlen, nicht in grüne Gebiete zu reisen. Das Anlaufen des Schulbetriebs soll in den als Rot eingestuften Départements langsamer Erfolgen als beispielsweise im Süden des Landes.

Für unsere Grenzregion ist weiterhin unklar, wann sich der Grenzverkehr zwischen Deutschland und Frankreich wieder normalisiert. Bereits am Donnerstag kündigte der französische Innenminister Christophe Castaner an, dass die geltenden Einreisebeschränkungen nach Frankreich mindestens bis zum 15. Juni aufrechterhalten werden.

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Die Entscheidung wurde von Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) kritisiert. Er verweist hierbei auf das Angleichen des Infektionsgeschehens im Saarland und in „Lothringen“. Der Saar-Politiker sprach sich für ein zeitnahes Ende der Grenzkontrollen ausgesprochen.

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