Anzeige:

Trotz Attests: Asthmatiker wird Zugang zu Supermarkt ohne Maske verweigert

Ausnahmeregelung

Saarbrücken. Seit dem 27. April gilt im Saarland eine Schutzmaskenpflicht beim Einkaufen und bei der Benutzung des Öffentlichen Nahverkehrs. Jedoch gibt es Ausnahmen für Personen wie beispielsweise den 32-jährigen Kai H. aus Saarbrücken.

Selbiger leidet seit Kindertagen an Asthma. Weil seine Frau neben Asthma außerdem noch eine chronische Bronchitis hat, übernimmt er während der Corona-Krise den Einkauf für die fünfköpfige Familie. Das Asthma beeinträchtigt den Mann so sehr, dass das Tragen einer Schutzmaske nicht möglich ist, da er schnell keine Luft mehr bekommt. Um dies nachzuweisen – und um ihn von der Maskenpflicht zu befreien – wurde ihm ein ärztliches Attest ausgestellt.

:Anzeige:

Nach Angaben von sol.de soll es am 28. April zu einem Vorfall in einem Saarbrücker Supermarkt gekommen sein. Hierbei wurde Kai H. trotz Vorlage des ärztliches Attests nicht gestattet ohne Maske im Laden zu sein! Es wurde hierbei auf die tags zuvor gültig gewordene Schutzmaskenpflicht bezogen und der Asthmatiker wurde des Ladens verwiesen.

Der in der Öffentlichkeit wegen seiner Krankheit gedemütigte Asthmatiker ist schockiert! Sol.de sagte er, dass er sich wie ein Mensch zweiter Klasse und stigmatisiert fühlt. Da er bei dem Kundenservice des Marktes nach fünf Tagen immer noch keine Antwort erhielt, wandte sich Anfang der Woche der 32-jährige an die Online-Plattform.

:Anzeige:

Inzwischen hat Kai H. eine Entschuldigung von dem Saarbrücker Supermarkt erhalten. Man bedauere den Vorfall und gibt zu, dass auch Dienstags noch nicht alle Ausnahmeregelungen zur Maskenpflicht bekannt waren.

:Anzeige:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*