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Rehlinger fordert Grenzöffnung bis zum 11. Mai

Appell an Seehofer

Quelle: saarland.de

Saarbrücken. In dem Berliner Magazin „Vorwärts“ fordert die saarländische Wirtschaftsministerin und SPD-Vorsitzende Anke Rehlinger (SPD) zusammen mit den SPD-Landesvorsitzenden aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg die Öffnung der deutsch-französischen Grenze bis zum 11. Mai.

In dem Gastbeitrag der drei Politiker wird von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine baldige Beendigung der Grenzschließung gefordert. Sie sehen die nachbarschaftlichen Beziehungen zu Frankreich gefährdet und sehen keine Rechtfertigung mehr für die weiterhin bestehenden Grenzkontrollen zum Grand Est.

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Wörtlich heißt es: „Die Grenze zwischen unseren Ländern hatte nichts Trennendes mehr, sondern war längst eine Schweißnaht unserer engen Verbindung mit Frankreich geworden. Das gilt ebenso für andere Grenzen wie die nach Luxemburg.“

Auch die wirtschaftliche Bedeutung der offenen Grenzen im Schengen-Raum werden hervorgehoben: „Unsere drei Bundesländer sind wirtschaftlich auf Grenzpendler aus Frankreich angewiesen, sie dürfen die Grenze ohnehin passieren. Warum sollen unsere französischen Freunde bei uns arbeiten dürfen, aber nicht bei uns einkaufen?“

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Abschließend sagen die SPD-Politiker in ihrem Gastbeitrag: „Politik in Krisenzeiten bedeutet, eingeleitete Schritte immer wieder zu überprüfen. Der Zeitpunkt ist mit der Wiederbelebung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland und Frankreich gekommen. Wir appellieren daher an Bundesinnenminister Horst Seehofer: Öffnen Sie die Grenzen!

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