Anzeige:

Unverständnis in Luxemburg hinsichtlich Verlängerung der Grenzkontrollen

Schreiben an Seehofer

Archivfoto, Quelle: NicolasGierten

Berlin/Luxemburg. Bereits gestern wurden die am 16. März eingeführten Grenzkontrollen nach Luxemburg erneut bis zum 15. Mai verlängert. Begründet wird dies seitens des Bundesinnenministeriums mit der Eindämmung der Corona-Pandemie.

Auf Unverständnis gegenüber diese Maßnahme stößt Innenminister Horst Seehofer (CSU) bei den Luxemburgern. In einem Schreiben an den Minister spricht sich der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn für eine Grenzöffnung hinsichtlich starker Beeinträchtigungen für die regionale Wirtschaft und das grenzüberschreitende Zusammenleben aus.

:Anzeige:

Asselborn betont zudem, dass Luxemburg aus epidemiologischem Gesichtspunkt keine Bedrohung für Deutschland und die Region darstelle. Er verweist außerdem auf den wachsenden Unmut der Bevölkerung auf beiden Seiten der Grenze hinsichtlich Grenzschließungen und Kontrollen.

Im Großherzogtum sind derzeit (Stand: 5.5.20, 11 Uhr) 3.828 Infektionen gemeldet, jedoch liegt die Zahl der aktiven Infektionen bei gerade einmal 327. Bislang sind in Luxemburg 96 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

:Anzeige:

Foto-Quelle: Wikimedia (CC BY-SA 4.0)

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*