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Massenandrang bei Ikea in NRW: Droht das auch uns?

Eigenes Konzept soll überprüft werden

Symbolfoto

Düsseldorf/Saarlouis. Am Wochenende ist es in den Möbelhäusern von Ikea in Nordrhein-Westfalen zu einem größeren Menschenandrang gekommen als erwartet. Deshalb will der „Möbelriese“ nun sein eigenes Hygenie- und Abstandskonzept überprüfen.

„Obwohl gestern weniger Kunden als an einem normalen Samstag in unsere Einrichtungshäuser gekommen waren, hatten wir tatsächlich zeitweise Warteschlangen vor einigen unseren Häusern in NRW. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass wir strenge Zugangsbeschränkungen haben und umsetzen,“ so eine Ikea-Sprecherin gegenüber der „Rheinischen Post“, „Wir werden selbstverständlich analysieren, wie sich die Situation vor den einzelnen Einrichtungshäusern dargestellt hat und prüfen, ob wir Anpassungen am Sicherheitskonzept für die Situation außerhalb der Häuser vornehmen können.“

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In Köln-Gondorf hatten sich beispielsweise vor dem Ikea-Markt lange Schlangen gebildet mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde. In einem anderen Ikea-Markt in Düsseldorf-Reisholz gab es einen Rückstau vom Parkplatz bis auf die A46 aufgrund der gesteigerten Kaufbegeisterung der Kunden.

Nordrhein-Westfalen war das erste Bundesland, dass eine vollständige Öffnung von Möbelhäusern für den 22. April beschlossen hatte. Im Saarland dürfen ab heute wieder alle Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche öffnen, jedoch unter Auflagen. So darf beispielsweise pro 20 Quadratmeter der zugänglichen Gesamtfläche nur ein Kunde das Geschäft betreten. Der Ikea-Markt in Saarlouis-Lisdorf soll ab heute wieder für Kunden wieder geöffnet werden, der Markt in Kaiserslautern ab morgen.

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