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Längeres Warten auf Lockerungen im Grand Est

Moselle als "rot" eingestuft

Paris/Metz. Ab dem 11. Mai will Frankreich die restriktive Ausgangssperre Schritt für Schritt lockern. Hierfür hat die französische Regierung das Land in drei Farbkategorien (grün, gelb, rot) eingeteilt, wie Premier Philippe bereits am 28. April mitteilte. „Grünes Licht“ haben vor allem der Westen und Südwesten Frankreichs, unsere Nachbarregion Grand Est hingegen gilt weiterhin als kritisches Gebiet.

Quelle: frz. Regierung

Dem gesamte Nordosten des Landes inklusive der Hauptstadt Paris droht deshalb ein längeres Warten auf Lockerungen. Beispielsweise gilt die Bewegungsfreiheit von 100 Kilometer nicht für die Bewohner der roten Départements. Ebenfalls wird empfohlen, dass Bewohner der „roten Zone“ nicht in grüne Gebiete fahren. Zwar ist dies nicht verboten, jedoch wird davon mit Hinblick auf die Eindämmung des Corona-Virus abgeraten.

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Die Lage in unserem Nachbardépartement Moselle bleibt unterdessen weiterhin kritisch. 729 Menschen werden nach Regierungsangaben derzeit (Stand: 2.5.20, 14:20 Uhr) in „Lothringen“ stationär behandelt, davon 89 intensivmedizinisch. In den Krankenhäusern und Kliniken der Region sind bislang 669 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben.

Die täglich aktualisierte Karte mit Farbkodierung findet ihr hier.

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