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Droht dem Wald das nächste Trockenjahr?

Zu wenig Regen

Symbolfoto

Saarbrücken. Der Mensch freut sich ja meistens über strahlenden Sonnenschein, auch gerne über Wochen hinweg. Unsere Wälder sind jedoch nicht besonders erfreut über freie Himmel und hohe Temperaturen, wie wir sie letzte Woche hatten. Umso wichtiger sind der aktuelle Regen für unsere Natur, denn die Böden sind trocken.

Grund dafür ist im Saarland ein sehr trockener März, unter dem insbesondere ältere Bäume gelitten haben. Aber auch der April war zu trocken: Deutschlandweit wurde der dritttrockenste April seit 1881 gemessen! Dazu kommt noch, dass das Saarland bundesweit in diesem Monat das wärmste Bundesland war.

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Der Saarforst schlägt bereits jetzt Alarm: Nach Einschätzung des Landesbetriebs droht den saarländischen Wäldern ein erneutes Trockenjahr, das dritte in Folge! Viele heimische Baumarten sind bereits jetzt geschädigt und es wird mit einem massiven Baumsterben gerechnet, sollte die Prognose eintreffen. Hiervon besonders betroffen sind Buche, Esche, Ahorn und Eiche.

Geschwächte Bäume sind natürlich auch immer anfällig für den Borkenkäfer, der selbst in regenreichen Jahren vielen Forstwirten Sorgen bereitet. An Eichen werden bereits jetzt dramatische Szenen beobachtet: Teils grüne Blätter wurden bereits im Frühjahr abgeworfen, vermutlich um Wasser zu sparen!

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Als Maßnahme zur Stärkung des Waldes plant der Saarforst den Holzeinschnitt im Herbst zu enger zu beschränken. Auch ist das Anpflanzen junger Bäume auf freien Flächen vorgesehen.

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