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Bouillon weist Rücktrittsforderungen zurück

Nach Aussagen zur Grenzschließung

Quelle: Olaf Kosinsky

Saarbrücken. Nachdem der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) scharf wegen seinen Aussagen zu den Grenzschließungen nach Frankreich im Zuge der Corona-Krise kritisiert wurde (wir berichteten hier), wehrt sich der CDU-Politiker gegen Rücktrittsforderungen seitens SPD, Grüne und FDP.

So soll Bouillon gesagt haben, dass jeder abgewiesene Franzose ein Stück mehr Sicherheit für die Saarländer bedeute. Er habe dies so nie gesagt, so Bouillon, und er sei schockiert und überrascht über das Zitat, das ZDF und die Zeitung Handelsblatt ihm zuschreiben. Er betont, dass er die Freundschaft und Partnerschaft mit Frankreich nicht aufs Spiel setzen wolle und er verweist auf die Ausnahmesituation, wegen derer die Grenzschließungen beschlossen wurden.

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Auch die Aussagen „Grenzschutz ist Menschenschutz“, die Bouillon zugeschrieben wird, wird seitens der Pressestelle des Innenministeriums dementiert. Auf eine Anfrage von sol.de sagte diese, dass das Zitat aus dem Zusammenhang gerissen sei und nicht korrekt wiedergegeben wurde. Konkret soll Bouillon gesagt haben, dass „Grenzschutz in diesen Zeiten Menschenschutz“ sei.

Foto-Quelle: Wikimedia (CC BY-SA 3.0-de)

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