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Schüler fordern „Durchschnittsabitur“ statt Abiprüfung

Offener Brief an das Bildungsministerium

Symbolfoto

Saarbrücken. Mit Hinblick auf sinkende Fallzahlen wünschen sich viele Saarländerinnen und Saarländer eine Rückkehr zur „Normalität“, aus der wir alle durch die Corona-Krise herausgerissen wurden. Ein wichtiger Teil hiervon ist die Wiedereröffnung von Bildungseinrichtungen wie z.B. Schulen, die ab dem 4. Mai schrittweise wieder öffnen sollen. Auch die Abiturprüfungen sollen dieses Jahr stattfinden. Viele saarländische Schüler sehen das aber kritisch.

In einem offenen Brief an das Bildungsministerium fordern deshalb elf saarländische Abschlussklassen jetzt die Absage der Abiturprüfungen zugunsten eines sogenannten „Durchschnittabiturs“, wie es beispielsweise in den Niederlanden beschlossen wurde. Nicht nur die erhöhte Infektionsgefahr beschäftigt die Schüler, sondern auch die psychische Belastung durch die Krise. Nach Ansicht der Schüler war eine angemessene Vorbereitung auf die Abiturprüfung nicht möglich.

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Bei einem sogenannten „Durchschnittsabitur“ wird keine zentrale Abschlussprüfung geschrieben. Stattdessen wird die Abschlussnote anhand dem Durchschnitt der Vornoten ermittelt.

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