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Saarlands Stadtoberhäupter kritisieren Öffnung des Fashion Outlet Zweibrücken

Die neuen Lockerungen der Corona Maßnahmen sind im Saarland gerne gesehen. Es ist wichtig und vor allem auch richtig in kleinen Schritten wieder zurück zur Normalität zu kommen, sagte Tobias Hans bei einer Pressekonferenz letzte Woche. Bei einer Sache gibt es aber doch viel Gegenwind. Und zwar bei der Öffnung des Outlet Centers im Rheinland-pfälzischen Zweibrücken.

So hat sich die Rheinlandpfälzische Regierung das wohl nicht vorgestellt. Die Öffnung des Fashion Outlets in Zweibrücken stößt auf harte Kritik. Und die kommt aus Saarlands größten Städten in Form von den jeweiligen Stadtoberhäuptern. Uwe Conradt, der OB von Saarbrücken, Peter Demmer, OB von Saarlouis, Jörg Aumann aus Neunkirchen sowie Michael Forster, der Bürgermeister von Homburg kritisieren die Sonderregelungen zum „Fashion Outlet“ in Zweibrücken scharf.

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Fashion Outlet öffnet ab Montag 11 Uhr

Das Outletcenter in Zweibrücken darf ab Montag, den 20. April wieder öffnen, weil die einzelnen Läden, die sich darin befinden unter 800 Quadratmeter groß sind. Conradt, Demmer, Aumann und Forster sehen das als eine „lebensgefährliche Situation“. Denn die Menschenansammlungen, die dort dann zustande kommen werden, könnten die Infektionszahlen wieder in die Höhe treiben. Die Saarländischen Stadtoberhäupter sprechen von „unkontrolliertem Handeln“. Besonders gefährlich sehen sie aber auch den Wettbewerbsvorteil auf Kosten des Saarlandes. Menschen aus dem Saarland würden ihr Geld in Rheinland-Pfalz lassen. Und im Moment wird jeder Euro in der Regionalen Wirtschaft gebraucht. Die Politiker fordern jetzt, dass die Saarländische Regierung den Bürgerinnen und Bürgern klar macht, dass der Besuch des Outlet Centers in Zweibrücken kein triftiger Grund ist das Haus zu verlassen. „Corona Shopping ist gefährlich und ein Spiel mit dem Feuer“.

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