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Lage in Frankreich weiterhin kritisch

Die aktuellen Fallzahlen

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Paris/Straßburg/Metz. Seit Wochen stellt das Corona-Virus das Leben, wie wir es bislang kannten, auf den Kopf. Dinge, die für uns bislang immer selbstverständlich waren, sei es ein Abendessen in einem der zahlreichen saarländischen Restaurants oder der samstägliche Einkaufsbummel, sind derzeit undenkbar.

Für viele SaarländerInnen zählt hierzu auch die Möglichkeit, uneingeschränkt in das benachbarte Frankreich einzureisen. Seit dem 16. März gibt es wieder Grenzkontrollen und täglich werden zahlreiche Menschen an der Grenze abgewiesen (zuletzt hatten wir hier darüber berichtet). Wenn man auf die Fallzahlen in Frankreich schaut, werden diese harten Maßnahmen verständlicher.

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Nach Angaben der Johns Hopkins University in den Vereinigten Staaten gibt es in Frankreich landesweit 117.749 bestätigte Corona-Infektionen (Stand: 10.4.20., 10:41 Uhr). Die französische Regierung meldet hingegen 86.334 bestätigte Fälle (10.4.20, 11:42 Uhr). Als geheilt werden 23.206 Personen angesehen.

Die Zahl der Todesfälle liegt bei beiden Quellen bei 12.210. Hiervon sind 8.044 Personen in französischen Kliniken und Krankenhäusern verstorben, 4.166 in Pflegeeinrichtungen. Stationär behandelt werden nach Regierungsangaben derzeit 30.767 Menschen, davon über 7.000 intensivmedizinisch.

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Die am stärksten betroffene Region ist die Île-de-France, zu der auch die Hauptstadt Paris gehört. 12.681 Personen werden hier stationär behandelt, 2.654 davon intensivmedizinisch. In den Krankenhäusern und Kliniken der Region sind bisher 3.040 Menschen verstorben. Die Gesamtzahl liegt jedoch höher, da die Zahl der in Pflegeeinrichtungen Verstorbenen hierbei nicht einberechnet ist.

Weiterhin ebenfalls stark betroffen ist die benachbarte Region Grand Est: 1.854 Todesfälle in den Krankenhäusern der Region sind gemeldet und 4.769 Menschen sind dort in stationärer Behandlung. Der Grand Est mit mehr als 5,5 Millionen Einwohnern liegt hiermit landesweit an zweiter Stelle im Vergleich der Regionen. 916 Personen werden aktuell dort intensivmedizinisch behandelt. Am Stärksten betroffen ist das Département Haut-Rhin im Südosten der Region.

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Unser Nachbardépartement Moselle (im Volksmund oft einfach Lothringen genannt) ist ebenfalls stark von dem Corona-Virus betroffen. Mit etwa 1.000 Menschen in stationärer Behandlung – 166 intensivmedizinisch – sind die Kliniken im Département absolut überfüllt. 429 Menschen sind dort allein in den Kliniken und Krankenhäusern bislang verstorben.

Quellen:

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