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Mehr Schutz für die Bewohner saarländischer Pflegeheime

Protection-Plan des Gesundheitsministeriums

Quelle: saarland.de
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Saarbrücken. Zahlreiche Altenheime im Saarland haben mit dem neuartigen Corona-Virus zu kämpfen. Zuletzt wurde bekanntgegeben, dass es in fast 18 Prozent der Einrichtungen Covid-19-Fälle gibt (wir haben hier berichtet). Das saarländische Gesundheitsministerium will nun Bewohner in Altenheimen und Behinderteneinrichtungen stärker schützen.

Mit einem sogenannten „Protection-Plan“ sollen nun die Patienten in saarländischen Pflege- und Behinderteneinrichtungen besser geschützt werden. „Damit wollen wir einen wichtigen Beitrag leisten, die Menschen in unserem Land zu schützen, die besondere Obhut benötigen,“ so die Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU). „Angesichts der aktuellen Corona-Situation und der Anfälligkeit älterer und vorerkrankter Menschen steht der Schutz vulnerabler Gruppen im Vordergrund.“

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Der Plan beinhaltet den Ausbau der Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen als auch genaue Quarantäne- und Handlungsempfehlungen bei Covid-19-Erkrankungen oder Verdachtsfällen. Bei allen Neuaufnahmen soll eine Testung auf Covid-19 erfolgen, die vorrangig bewertet werden soll. Zudem wurden bereits in der vergangenen Woche über 60.000 Masken an die Saarländische Pflegegesellschaft und Behinderteneinrichtungen abgegeben.

Das Gesundheitsministerium betont, dass der „Protection-Plan“ als Handlungsempfehlung zu verstehen ist. Die umgesetzten Maßnahmen sind abhängig von der individuellen Situation der Einrichtung. Vorgesehen sind auch Sonderkontrollen durch die saarländische Heimaufsicht. Diese beinhalten die Prüfung der Belegung der Einrichtungen und Personen. Vorrangig geschieht dies durch engmaschige Kontrollen der Personalsituation, gerade in kritischen Lagen.

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