Anzeige:

Bouillon gegen Lockerung der Grenzkontrollen

Immer noch täglich 500 Zurückweisungen

Quelle: saarland.de
Zu unserem Liveticker geht’s hier.

Saarbrücken. Seit dem 16. März gibt es an den saarländischen Grenzübergängen nach Frankreich Kontrollen, um eine unkontrollierte Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus aus der Nachbarregion Grand Est zu verhindern. Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat diese Grenzschließungen erneut verteidigt.

Nach Einschätzungen des Ministers reisen täglich immer noch zu viele Menschen ohne triftigen Grund ins Saarland ein. Dem SR sagte er: „Pro Tag gibt es nach wie vor 500 Zurückweisungen. Ich mag mir nicht vorstellen, was wäre, wenn all diese Menschen zu uns gekommen wären.“

:Anzeige:
Hier klicken um CityRadio Saarbrücken zu hören.

Bouillon sieht die Grenzschließungen im Gesamtzusammenhang mit den anderen drastischen Maßnahmen, die zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie ergriffen wurden. „Was nutzt eine Ausgangssperre, wenn tausende Menschen illegal zu uns kommen wollen,“ so der Minister. Ebenfalls kritisch sieht der Minister, dass immer noch zahlreiche Saarländer zum Einkaufen in das benachbarte Département Moselle fahren.

Bereits in den vergangenen Tagen hatte der saarländische Städte- und Gemeindetag und der Landkreistag Saarland einer verfrühten Grenzöffnung eine Abfuhr erteilt. Mehr dazu unter folgendem Link.

:Anzeige:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*