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Corona: Fallzahlen aus dem Grand Est

Über 32.000 Infektionen in ganz Frankreich

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Paris/Metz. Gestern wurden drei weitere Corona-Todesfälle im Saarland gemeldet und derzeit liegt die Zahl der Infizierten bei 614 (Stand: 27.3.20, 15 Uhr, saarl. Gesundheitsministerium). Diese Zahlen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, wie die Entwicklung bei unseren Nachbarn zeigt.

In Frankreich sind fast 2.000 Menschen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben (1.995, Stand: 28.3.20, 7:10 Uhr, JHU). Die Zahl der bestätigten Infektionen liegt bei 32.964, jedoch sind aktuell nur 25.269 Personen erkrankt aufgrund mehr als 5.700 geheilten Patienten frankreichweit.

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Insbesondere die Grenzregion Grand Est ist stark von der Corona-Pandemie betroffen. In der französischen Region, in der sich unter anderem das an das Saarland grenzende Département Moselle befindet, wurden am Donnerstag 3.292 Personen stationär behandelt, davon über 700 Menschen intensivstationär. 580 Personen sind in der Region Grand Est an den Folgen der Corona-Infektion verstorben (Stand: 26.3.20, 14 Uhr).

Aber Frankreich, und damit auch die Region Grand Est, steht nicht allein im Kampf gegen Covid-19. Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat den Franzosen medizinische Unterstützung in Form von Beatmungsplätzen zugesichert.

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Inzwischen werden elf Patienten aus der Region Grand Est in saarländischen Kliniken behandelt. Auch andere Ministerpräsidenten wie zum Beispiel Malu Dreyer (SPD) aus Rheinland-Pfalz und Winfried Kretschmann (Grüne) aus Baden-Württemberg hatten Frankreich solche Hilfen zugesagt.

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