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Weitreichende Maßnahmen zum Schutz der Polizeikräfte

Ziel ist Erhalt der Funktionsfähigkeit

Quelle: Polizei

Informationen zur Verringerung des Infektionsrisikos gibt es hier.

Saarbrücken. In einer Pressemitteilung am 17.03.2020 gab das saarländische Landespolizeipräsidium Folgendes bekannt:

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Die Funktionsfähigkeit der Verwaltung wird durch die Umsetzung der in Bund und Ländern existierenden Pandemiepläne mit geeigneten Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsgefahren gewährleistet. Dies gilt insbesondere auch für Sicherheitsbehörden wie die Polizei im Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern.

Durch interne Maßnahmen, wie zum Beispiel den Verzicht auf Dienstreisen, die Reduzierung von Besprechungen und eine erforderliche Anpassung von Dienstplänen, minimieren wir die Möglichkeit der Ausbreitung des Virus und erhalten unsere Funktionsfähigkeit.

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Einige unserer Schutzmaßnahmen betreffen jedoch auch den direkten Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern:

  • Beim Betreten von Polizeidienststellen kann es sein, dass Sie sich in einer Sicherheitsschleuse die Hände desinfizieren und Ihr Anliegen zunächst über eine Sprechanlage vorbringen müssen.
  • Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte verzichten auf den sonst üblichen Hand-schlag zur Begrüßung.
  • Bereits vereinbarte Termine zum Beispiel für Vernehmungen oder Beratungsgespräche (z.B. Einbruchschutzberatung) müssen unter Umständen verschoben werden. – Da auch wir zukünftig wegen der Erkrankungswelle mit Personalengpässen rechnen müssen, müssen Einsatzanlässe stärker priorisiert werden. In zeitlich nicht dringenden Fällen kann es deshalb in Einzelfällen etwas länger dauern, bis die Polizei eintrifft. Wir bitten dafür um Verständnis.
  • Viele Messen und Veranstaltungen, an denen unser Einstellungsberater normalerweise teilnimmt, wurden abgesagt. Dennoch können Interessierte den Einstellungsberater unter der Rufnummer 0681/962-8048 erreichen und sich über Einstellungsvoraussetzungen informieren lassen.
  • Einzelne Polizeiposten wurden geschlossen.

Um die Ausbreitung der Infektion mit dem Coronavirus zu verlangsamen, ist aber jeder Einzelne gefragt. Jeder kann dabei mithelfen. Deswegen bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um Folgendes:

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  • Wenn Sie dringend Hilfe brauchen, wählen Sie den Notruf 110! Fragen zum Coronavirus haben in den Notrufleitungen nichts zu suchen!
  • Wenn Sie eine Anzeige erstatten möchten, können Sie diese natürlich persönlich bei einer Polizeidienststelle zu Protokoll geben, aber auch unsere Onlinewache unter www.polizei.saarland.de dafür nutzen oder die örtlichen Polizeidienststellen telefonisch kontaktieren. Bitte nutzen Sie dazu die jeweiligen Rufnummern, die Sie im Internet unter www.polizei.saarland.de finden können.
  • Wenn Sie ein Anliegen haben und persönlich mit einer Polizeibeamtin oder einem Polizeibeamten sprechen wollen, vereinbaren Sie telefonisch einen Termin. – Die zentrale Telefonvermittlung der saarländischen Polizei ist während der allgemeinen Dienstzeit unter der Rufnummer 0681/962-0 erreichbar.
  • Wichtige Informationen und Hinweise veröffentlichen wir auch in den sozialen Medien wie Facebook (www.facebook.com/Polizei.Saarland) und Twitter (www.twitter.com/PolizeiSaarland). Auch hier können sie mit uns in Kontakt treten, beide Medien sind aber nicht für die Meldung von Notfällen oder die Erstattung von Strafanzeigen gedacht.

Schützen Sie sich und andere, indem Sie die bekannten Hygienetipps anwenden. Alle können so mithelfen, die Ausbreitung zu verlangsamen.

Landespolizeipräsident Norbert Rupp: „Noch nie war das Einhalten von Gesetzen und Vorschriften so wichtig wie heute! Die Polizei ist nach wie vor rund um die Uhr für Sie da und sorgt für Ihre Sicherheit. Dabei dulden wir keine rechtsfreien Räume. Auch Verkehrskontrollen werden weiterhin konsequent durchgeführt.“

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Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung! Bleiben Sie gesund!

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