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Wildtierbaby gefunden: Was tun?

Biologe vom Deutschen Jagdverband informiert

Symbolfoto

Sonnenschein, wärmere Temperaturen und blühende Blumen: Nicht nur bei uns Menschen beginnt mit dem Frühlingsanfang das Jahr erst richtig. Viele Wildtiere sind bereits eifrig an der Arbeit, um den Nachwuchs in die Welt zu bringen und auch dort zu halten. Der Biologe Torsten Reinwald vom Deutschen Jagdverband (DJV) erklärt jetzt, was man tun soll, wenn man auf ein wildes Jungtier trifft.

„Überall sind Jungtiere unterwegs, das sollten wir respektieren, wir sind nur zu Besuch,“ so der Experte. “ Deswegen heißt das: Auf den Wegen bleiben beim Spaziergang, Hunde sollten auf Ruf oder Pfiff zurückkommen, weil sie sonst eben diese Jungtiere gefährden könnten.“

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Reinwald spricht eine eindeutige Warnung gegen das Anfassen von Tierbabies aus. „Sonst machen wir sie nämlich tatsächlich zu Waisen. Dass sie einsam in der Wiese liegen, das ist der beste Schutz gegen Fressfeinde von vielen Tieren […]. Das sollten wir respektieren, uns zurückziehen, die Elterntiere warten in der Nähe und füttern regelmäßig.“

Falls man sich dennoch Sorgen um das Jungtier macht, solle man den ortsansässigen Jäger oder Falkner informieren. Das Tier soll hierbei nur aus sicherer Entfernung beobachtet werden.

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Vorsicht ist vor allem bei Frischlingen geboten. „Gerade in Stadtnähe sind Wildschweine oft sehr zutraulich,“ so der Biologe. „Trotzdem gilt, Abstand halten, Wildschweine haben immer Vorfahrt. Wenn sich eine Bache bedroht fühlt, dann wird sie ihren Nachwuchs vehement verteidigen und das kann sehr schmerzhaft werden – für Menschen, aber auch für Hunde.“

Quelle: Pressemitteilung des Deutschen Jagdverbands e.V. (DJV) vom 10.3.2020

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